#ouropinion – Die Stimme der spanischen Hunde – Fotoaustellung

Die klare Meinung geretteter Hunde aus Spanien im Bild! #ouropinion – Charity Foto-Ausstellung.

Wer kann deutlicher über Missstände aufklären als die Betroffen selbst? Und können Hunde überhaupt aufklären? In der Charity Foto-Ausstellung des Kölner Fotografen Marcus Gier am 06.10.2019 um 18:00 in der Dox-Loft Köln zu Gunsten des TSV Galgo-Friends e.V. strecken die vierbeinigen Protagonisten, allesamt Tierschutzhunde, auf den Bildern dem Betrachter vorwitzig die Zunge raus.

 

 

Doch die Zunge gilt nicht dem Betrachter, sondern lediglich seiner Aufmerksamkeit. „Ätschi-Bätsch, wir haben überlebt, wir geben nicht auf und tolerieren nicht das jährliche brutale Entsorgen tausender unserer Freunde!“ Ein stiller Widerspruch der Betroffenen selbst, auf humoristische Weise vom Fotografen im Bild eingefangen. Die Stimme der Hunde im Bild wiederzugeben macht den Reiz des Fotografierens für Marcus Gier aus. 

Auch wenn die Hintergründe des Themas absolut nicht zum Lachen sind, soll der Besucher der Ausstellung doch unterhalten und mitgerissen werden. Denn grausame Bilder werden jeden Tag in den Medien schon zu Haufe präsentiert und lassen uns vielleicht abstumpfen oder verhindern ein genaues Hinterfragen. Genau das soll in dieser Ausstellung nicht geschehen; hier wird die Aufmerksamkeit des Besuchers gefangen und auf das Schicksal der Galgos in ihrer spanischen Heimat gelenkt.

Die Zunge heraus zu strecken ist ein Statement der Hunde zur Situation in Spanien und zu der jedes Jahr im Oktober beginnenden und Ende Januar endenden Jagdsaison. 

Die abgebildeten Galgos sind gerettete Hunde aus Spanien, die entweder eine kurze Zeit im Jagdeinsatz waren oder dafür nicht „taugten“. Sie haben den langen und qualvollen Weg hinter sich gelassen, um jetzt bei liebevollen Menschen in Sicherheit zu leben und endlich geliebt zu werden.

Während und auch schon vor der Ausstellung werden die Bilder zur Aktion ausgeschrieben, so das Interessierte die -jeweils auf 1 Stück limitierten (!)- Exponate erwerben können. Der komplette Erlös der Aktion kommt dem Verein der Galgo-Friends e.V. zu Gute, der sich seit 10 Jahren für die Rettung, Versorgung und Vermittlung der Hunde aus Spanien einsetzt.

Den Katalog könnt Ihr jetzt bei mir per E-Mail gegen eine Spende als Print bestellen oder hier kostenlos herunterladen: https://windhundgang.de/wp-content/uploads/2019/09/Ouropinion-Fotoaustellung-Katalog-A4.pdf

 

Wir danken unseren Sponsoren, die diese Aktion ermöglichen:

Über die Galgos in Spanien:

In Spanien freuen sich Anfang Oktober die Halter der Windhunde auf die beginnende Jagdsaison. Zuvor haben die sogenannten „Galgueros“ diese Hunde unkontrolliert über das Jahr gezüchtet und trainiert. Das nun an jedem Wochenende stattfindende ‚bunte Jagdspektakel‘ dient nicht dazu um Wildbestände zu reduzieren oder um die eigene Versorgung mit Fleisch zu sicheren, nein, hier stehen Spaß und Profit im Vordergrund, ein Wettbewerb mit hohen Preisgeldern, auf Kosten der Hunde und des Wildes.
Die Galgos werden in Zweierteams auf dort im freien Feld lebende Hasen losgelassen. Verfolgt und angefeuert von einem Pulk auf Pferden, Quads und in Autos gewinnt derjenige, der den Hasen als Erster erbeutet. Der Galgo Español zählt zu den Sichtjägern unter den Windhunden, sein Instinkt zwingt ihn, dem flüchtenden Tier hinterher zu hetzen und ihn zu stellen.
Voller Stolz und mit einem guten Preisgeld belohnt verlässt der Galguero das Szenario. Ein ‚guter‘ Galgo kann seinem Besitzer eine Menge Geld einbringen, doch er selbst wird meist unter miserablen Bedingungen in Verschlägen oder dunkeln Bunkern und bei schlechten und zu wenig Futter gehalten. Auch sein ‚Trainingsalltag‘ entspricht nicht seiner Natur. So wird er mit seinen Artgenossen hinter Motorräder, hinter oder auch vor Autos gespannt und durch die sengende Hitze Spaniens getrieben, um Kondition aufzubauen. Dies geschieht ohne Rücksicht auf Verluste, wer nicht mehr kann, wird einfach mitgeschleift.

Galgos, die am Ende der Jagdsaison aussortiert werden, weil sie „zu schlecht“, „zu alt“ oder aus einem anderen Grund „unbrauchbar“ geworden sind, erwartet in ihrer Heimat die Tötungsstation oder eine andere, grausame Form der Entsorgung: manche Galgos werden ausgesetzt. Damit sie nicht wieder nach Hause laufen können, bricht man ihnen dann das Rückgrat. Andere werden ertränkt, angezündet oder traditionell an einem Baum aufgehängt. Diejenigen, die sich als besonders „schlecht“ erwiesen und damit die Ehre ihrer Besitzer beschädigt haben, werden so aufgeknüpft, dass sie mit den Hinterpfoten noch den Boden berühren, die Vorderpfoten suchen verzweifelt nach Halt. Der Hund stirbt qualvoll den langsamen Tot durch Erstickung. Diese Methode der Entsorgung wird auch das Klavierspielen genannt. Eine morbide Phantasie könnte hier Ähnlichkeiten entdecken.

Richtig großes Glück haben die Galgos, die direkt in den Tierheimen abgegeben werden.Schätzungen spanischer Tierschützer zufolge werden jährlich zwischen 30000 und 50000 Galgos aussortiert. Diejenigen von ihnen, die in Tierheimen abgegeben werden, haben direkt das große Glück, in Sicherheit zu kommen.
Die Tierschützer vor Ort kämpfen täglich um das Überleben der Hunde, sie lesen diese, teilweise angefahren und schwer verletzt, buchstäblich von der Straße auf oder sichern sie mithilfe von Lebendfallen und päppeln sie liebevoll und kostenintensiv auf.
Die spanischen Tierschützer arbeiten Hand in Hand mit deutschen Tierschutzorganisationen und sorgen so zusammen dafür, dass ihre Schützlinge in respektvolle Hände vermittelt werden, um so ihre entbehrungsreiche Vergangenheit und ihren Schmerz zu vergessen und einfach würdig und artgerecht zu leben. Für diese Hunde beginnt nun ein neues völlig anderes Leben, ein Leben bei Menschen, die sie lieben und respektieren. 
Und genau diese Hunde, die dem Schicksal der Entsorgung entkommen sind, werden Euch hier in dieser Ausstellung begegnen. Langnasen, die Ihren Menschen gefunden haben, geliebt werden und nun im sicheren Hafen Ihres Lebens angekommen sind. Wer Galgos einmal kennen gelernt hat weiß, dass es äußerst sensible Hunde sind, die Nähe lieben und eine sehr enge Verbindung mit Ihren Menschen eingehen.
Sie haben eine Botschaft für Euch, sie möchten euch auf das Schicksal ihrer Freunde in Spanien aufmerksam machen. Sie möchten Veränderungen, Verbesserungen der Lebenssituation für diese Hunde. Aber sie wissen auch, nachhaltige Veränderungen

bewirkt man insbesondere bei traditionellen Gebräuchen nicht nur durch Verbote und Gesetzesänderungen, sondern auch durch Lobbyismus, Aufsehen und Aufklärung und diplomatischen Widerspruch.

Wie kann ein Hund nun „aufklären“, wo er doch gar nicht sprechen kann? Lassen wir ihn einfach durch Bilder sprechen und zwar durch Bilder, die im ersten Moment vielleicht sogar den Betrachter zum Lachen bringen, für Aufsehen sorgen, den Blick fesseln. Ist der Blick des Betrachters erst einmal gefangen, steht er vielleicht der Geschichte, die hinter dem Tier steht, offener gegenüber, er nimmt seine Stimme wahr und ist motiviert, aktiv zu werden und sich für die Galgos einzusetzen. Das ist ein kleiner aber entschiedener Schritt auf dem Weg zur Verbesserung der Situation vor Ort in Spanien.

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Das Statement der Hunde in dieser Ausstellung ist klar und verständlich, wir strecken den Veranstaltern der nur dem menschlichen Profit dienenden Jagd und der grausamen Entsorgung der Hunde in Spanien die Zunge raus! #ouropinion – Zunge raus, wir trotzen, wir haben überlebt, uns geht es gut und wir leben jetzt ein Leben bei Menschen, die uns lieben und uns einfach als liebenswerte Geschöpfe respektieren. Und genau das wünschen sich die hier abgelichteten Hunde für Ihre unzähligen Artgenossen in Spanien.

Helft Ihren Freunden in Spanien, setzt euch dafür ein, dass die Jagd und die qualvollen Trainingsmethoden verboten werden, keine brutale Entsorgung mehr, kontrollierte Nachzucht, gewährleistet einen würdevollen Ruhestand der Veteranen, das wären unsere Wünsche für den Anfang. 

Über den Fotograf Marcus Gier

Marcus Gier ist 1975 in Troisdorf am Rhein geboren, aufgewachsen in Köln. Lebt und arbeitet in Köln. 

Die Fotografie betreibt er wieder seit 2016. Der Grundstein für die Leidenschaft zur Fotografie wurde allerdings schon mit einer fundierten und abgeschlossenen Ausbildung in Köln zum EHK Foto/Video/Kino in frühen Jahren gelegt. Nach einer fast 20 jährigen Pause und völlig branchenfremder Arbeit, aber ständig im Thema entdeckte Marcus die Fotografie durch seine Hunde erneut für sich. Den Schwerpunkt seiner Arbeiten bestimmt die Hundefotografie und hier insbesondere die charakterliche leicht humoristische Darstellung von Hunden im Studio. Marcus unterstützt mit seinen Arbeiten immer verschiedene Tierschutzprojekte und Organisationen. Im laufe der Zeit etablierte sich das am 01.08.2016 erstellte Logo, der Hashtag  #windhundgang in seinen Fotos.  Mittlerweile werden die Bilder mit dem Hashtag #windhundgang weltweit in den Medien, on- und offline gezeigt. Wie zum Beispiel im English „Daily Star“ dem „Kölner Stadtanzeiger“, der „Kölnischen Rundschau“, dem TV-Sender „WDR“, dem „ze.tt“ Magazin der Zeit u.v.a. Ebenfalls konnten seine Hundebilder auf vielen Ausstellungen einem breitem Publikum vorgestellt werden, z.B. auf der Photo & Adventure Duisburg 2018, den Brücker Kunsttagen 2018, Bei den Alexianeren 2018, In der Valid World Hall Gallery, Barcelona, Spain 2019 u.v.a.

Über die Galgo-Friends:

Der TSV Galgo-Friends hat es sich zum Ziel gesetzt, die Arbeit Loli Canteros und ihres kleinen TEAMS für das kleine Tierheim CIUDAD ANIMAL in der etwa 160 Kilometer südöstlich von Madrid in der Region La Mancha gelegenen Stadt Pedro Muñoz zu unterstützen. Die Hilfe des 2009 gegründeten Vereins erstreckt sich über Geld- und Sachspenden, der Durchführung umfangreicher Renovierungs- und Baumaßnahmen im Tierheim durch Vereinsmitglieder, der Übernahme von Patenschaften für das Tierheim (Projekt „Herzen für Ciudad Animal“) bis hin zur Übernahme von Hunden (überwiegend Galgos), die dann in der Regel über die Pflegestellen des Vereins vermittelt werden.

Aktivitäten und Aktionen:

Zu den wichtigsten Aktionen zählt das Wiesentreffen: Mit dieser regelmäßig stattfindenden Auslaufmöglichkeit (samstags von 14 – 17 Uhr) wird allen Windhundfans und denen, die es noch werden wollen, die Gelegenheit geboten, sich über das Wesen der Windhunde und die Arbeit des Vereins zu informieren und auszutauschen. Auf dem ca. 6000 Quadratmeter großen und sicher (2m hoch) eingezäunten Vereinsgelände können Windhunde, aber auch Hunde anderer Rassen toben, spielen und über die Wiese flitzen.

Regionale und überregionale Messen und Veranstaltungen bieten dem Verein die Gelegenheit, seine Tierschutzarbeit in der Öffentlichkeit vorzustellen.

Kontakt:

TSV Galgo-Friends e.V.
Timmerbrinksweg 61
45896 Gelsenkirchen
Web: www.galgo-friends.org
Facebook: www.facebook.com/GalgoFriends

Bankverbindung: 
IBAN: DE31 4226 0001 1100 8251 00 
BIC: GENODEM1GBU
Volksbank Ruhr-Mitte

Der TSV Galgo-Friends e.V. ist eingetragen unter der Nummer VR 1742 im Vereinsregister des Amtsgerichts der Stadt Gelsenkirchen und vom Finanzamt Gelsenkirchen als gemeinnützig anerkannt.

Der Tierschutzverein Galgo-Friends e.V. ist eine geprüfte Organisation mit Erlaubnis nach §11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 Tierschutzgesetz (TierSchG).

Mit dieser Erlaubnis hat der TSV Galgo-Friends e.V. die amtstierärztliche Bestätigung erhalten, dass der Verein die nötige Sachkunde besitzt und alle gesetzlichen Voraussetzungen bezüglich Transport, Unterbringung, gesundheitlicher Versorgung zur Vermittlung der Hunde erfüllt.

Aufsichtsbehörde: Stadt Gelsenkirchen

Über DOX:

DOX steht für ausgewählte Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen zum zeitgemäßen Leben mit Hund. Inspiriert durch das Leben mit ihren beiden eigenen Hunden aus Griechenland, hat Petra Pütz-Elsäßer 2018 DOX in Köln gegründet . 

 

In Seminaren, Workshops, Einzel-Coachings und Events werden Menschen eingeladen, mit ihrem Hund eine Beziehung aufzubauen, die darauf basiert, sein Verhalten und seine Bedürfnisse besser zu verstehen und ihn bestmöglich sowie vor allem angemessen zu unterstützen. 

Das Konzept von DOX bietet zudem ganzheitliche Ansätze, die zum Ziel haben, das natürliche Gleichgewicht in Bezug auf die Gesundheit des Hundes wieder herzustellen. So werden die Halter in die Lage versetzt,  ein besseres Gefühl für das Befinden ihres Hundes zu entwickeln und ihn in Bezug auf seine Ernährung, Mobilität sowie bei Erkrankungen & Verletzungen sicher zu unterstützen.

In einer zunehmend digitalen Welt zählt Petra Pütz-Elsäßer auf den persönlichen Kontakt und individuellen Austausch mit ihren Gästen – nicht nur in den DOX.Veranstaltungen, , sondern mit viel Freude auch bei gemeinsamer Qualitäts-Zeit, wie z.B. bei Wandertouren mit Hund, Foto-Events sowie Schwimmkursen für Deinen Hund.

In enger Zusammenarbeit mit den Experten werden bei DOX regelmäßig verschiedene Tierschutz-Projekte unterstützt.

Petra Pütz-Elsäßer
D O X – zeitgemäß leben mit Hund
Am Aspelkreuz 25
50859 Köln

fon  +49.151.165 611 61
mail petra@dox-konzept.de
web  www.dox-konzept.de

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